Allgemeines und Biologie Hamster


Allgemeines

Der Hamster gehört in die Gruppe der Nagetiere. Seine direkten Verwandten sind Feldmäuse, die Wüstenspringmaus und die Bisamratte. Er ist ein nachtaktives Steppentier, sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Bulgarien, Rumänien, Kaukasus, Syrien und Israel bis in den Nordwestiran. Er lebt als Einzelgänger in tiefen Höhlen mit Vorratskammern.
Bei Temperaturen unter +10 Grad verfällt der Hamster in den Winterschlaf, ebenso können zu kurze Lichtperioden oder Futterknappheit diesen Zusand verursachen.

Als Heimtiere gibt es den Syrischen Goldhamster, die Chinesischen Streifenhamster, die Dshungarischen Zwerghamster und die Roborowski-Zwerghamster.
Am weitverbreitesten ist aber bei uns wohl der Syrische Goldhamster (Mesocricetus auratus).

1930 wurde der Hamster zum ersten mal von einem Zoologen eingefangen, er fand ein Weibchen mit 12 Jungtieren. Von diesem einem Hamster stammen (angeblich) alle Goldhamster ab, die es in Europa und Amerika gibt.
Der Goldhamster ist also ein relativ junges Haustier, erst nach 1945 kam er von Amerika auch nach Deutschland. Da der kleine Kerl eines der fruchtbarsten Säugetiere ist und eine sehr kurze Tragezeit hat machte ihn dies leider auch äußerst attraktiv als Versuchstier in der Wissenschaft.

Biologische Daten

Körperlänge: 15 - 18 cm
Körpergewicht: männlich 130 - 150 g - weiblich 165 - 180 g
Geburtsgewicht: 2 g
Lebenserwartung: 1 1/2 - 3 Jahre
Geschlechtsreife: 35. - 45. Lebenstag
Zuchtreife: männl. 10 - 14 Wochen - weiblich 6 - 10 Wochen
Trächtigkeitsdauer: 15 - 16 Tage
Wurfgröße: 5 - 9
Absetzalter bzw. Säugeperiode: 20 - 25 Tage
Im Alter von ca. 5 Wochen kann man Hamster von dem Muttertier trennen. Die meisten sind demnach ca. 5 bis 6 Wochen alt, wenn sie den Besitzer wechseln.